Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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Ausbildungsleiter

Rainer
Scholz

Rainer Scholz verantwortet bei Boxenwerk die gewerbliche und kaufmännische Ausbildung — vom ersten Bewerbungsgespräch bis zur Gesellenprüfung. Er koordiniert Ausbilder, Berufsschule und Fachabteilungen und sorgt dafür, dass jeder Azubi die Werkbank ebenso kennt wie die 100-Prozent-Prüfpflicht. Sein Alltag pendelt zwischen Lehrwerkstatt, Schichtplänen und Prüfungsausschüssen.

Rainer Scholz
Alter 55
Background Werkzeugmechaniker-Lehre in einem bergischen Familienbetrieb · Meisterschule Zerspanungstechnik · 9 Jahre Ausbilder in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen · seit 1999 bei Boxenwerk, zunächst als Fertigungsausbilder
Seit 1999
Direktreports 4
Team 4 Ausbilder & Ausbildungsbeauftragte, verantwortlich für 16 Auszubildende
Background

Wer ist Rainer Scholz?

Rainer Scholz lernte selbst als Jugendlicher das Handwerk von der Pike auf — Werkzeugmechaniker in einem kleinen bergischen Familienbetrieb, danach die Meisterschule in Zerspanungstechnik. Neun Jahre bildete er in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen aus, bevor Werner Böhmer ihn 1999 nach Remscheid holte. Er startete als Fertigungsausbilder direkt an den Dreh- und Fräsmaschinen und übernahm 2008 die Gesamtverantwortung für die Ausbildung. Boxenwerk ist damit seit über zwei Jahrzehnten seine berufliche Heimat.

Scholz ist geduldig, gründlich und ein Verfechter des Grundsatzes 'erst verstehen, dann bedienen'. Er nimmt sich Zeit für jeden Azubi, erwartet im Gegenzug aber Sauberkeit, Pünktlichkeit und ehrliches Nachfragen statt stiller Fehler. Kollegen schätzen seine ruhige Art, mit der er auch nervöse Prüflinge durch die Abschlussprüfung begleitet. Neuen Technologien begegnet er nicht euphorisch, aber offen — solange sie dem Nachwuchs wirklich helfen und ihm nicht das Denken abnehmen.

Heute ist Rainer Scholz die Klammer zwischen Werkstatt, Berufsschule und den Fachabteilungen — er stimmt Einsatzpläne mit Betriebsleiter Klaus Reuter und QS-Leiterin Ingrid Sasse ab und bringt seine Azubis reihum durch Fertigung, Qualität und Versand. Den Agenten Hermes setzt er ein, um Ausbildungsnachweise zu strukturieren, Lernstände zusammenzufassen und Schulungsunterlagen verständlich aufzubereiten. Juniorchefin Lena Böhmer sieht in ihm einen wichtigen Partner, um digitale Werkzeuge früh in die Ausbildung zu tragen — ohne die handwerkliche Substanz zu verlieren.

„Wer heute an der Maschine steht, entscheidet in zehn Jahren über unsere Präzision — Ausbildung ist Zukunftssicherung, keine Pflichtübung.“

— Rainer Scholz, Ausbildungsleiter

Pain Points

Was Rainer nachts wach hält

01 · Ausbildungsnachweise manuell prüfen

Jede Woche landen die Berichtshefte von 16 Azubis auf seinem Tisch. Scholz liest sie durch, gleicht sie mit dem Ausbildungsrahmenplan ab und notiert Lücken von Hand. Das kostet ihn regelmäßig einen halben Tag, in dem er eigentlich in der Lehrwerkstatt stehen möchte. Fehlende Einträge fallen oft erst spät auf.

02 · Einsatzplanung über alle Abteilungen

Azubis müssen reihum durch Fertigung, Qualität, Einkauf und Versand — und jede Abteilung hat ihre eigenen Auslastungsspitzen. Scholz jongliert Versetzungspläne per Excel und Zuruf, muss ständig mit Klaus Reuter und Tanja Vogel nachverhandeln. Kurzfristige Express-Aufträge werfen die Planung regelmäßig über den Haufen. Am Ende fehlt einzelnen Azubis eine Station für die Prüfungszulassung.

03 · Prüfungsvorbereitung ohne Systematik

Vor Zwischen- und Abschlussprüfungen sammelt Scholz Altaufgaben, erklärt Prüfungsabläufe und beruhigt nervöse Prüflinge. Vieles davon steckt in seinem Kopf oder in losen Ordnern. Es gibt kein strukturiertes Vorbereitungsmaterial, das ein Azubi selbstständig durcharbeiten könnte. Jedes Jahr baut er die Vorbereitung faktisch neu zusammen.

04 · Bewerbungsflut jeden Frühjahr

Für die wenigen Ausbildungsplätze gehen jährlich Dutzende Bewerbungen ein — unterschiedlich vollständig, unterschiedlich formatiert. Scholz sichtet jede einzeln, filtert nach Schulnoten, Praktika und Motivation und lädt zu Gesprächen. Die Erstsichtung frisst Abende, in denen er ohnehin schon Prüfungen im Kopf hat.

05 · Wissenstransfer der erfahrenen Kollegen

Viel Fachwissen steckt bei langjährigen Fräsern und Messtechnikern wie Timur Aksoy oder Jan Petzold in den Köpfen. Wenn Scholz daraus Schulungsmaterial für Azubis machen will, muss er in Pausen nachfragen und Notizen abtippen. Ein sauber dokumentierter Wissensspeicher fehlt. Geht ein erfahrener Kollege in Rente, droht Know-how verloren zu gehen.

06 · Schulungsunterlagen ständig veraltet

Neue Maschinen, geänderte Prüfvorgaben und aktualisierte Sicherheitsregeln bedeuten, dass Scholz seine Unterweisungsunterlagen laufend anpassen müsste. In der Praxis kommt er kaum hinterher, sodass manche Handouts nicht mehr zum aktuellen Stand in der Werkhalle passen. Azubis lernen dann Theorie, die an der realen Maschine schon abweicht.

Ziele

Was Rainer erreichen will

Übernahmequote der Auszubildenden stabil über 80 % halten und zwei zusätzliche Ausbildungsplätze besetzen

Berichtsheft-Prüfung und Lernstandsdokumentation mit Hermes-Unterstützung halbieren, ohne Qualitätsverlust

Einen strukturierten Wissensspeicher der Lehrwerkstatt aufbauen, bevor die ersten Kollegen in Rente gehen

Eine verbindliche „So nutzen wir Hermes in der Ausbildung"-Leitlinie einführen (Hilfsmittel, nicht Denkersatz)

Verantwortung

Was Rainer steuert

  • Gesamte betriebliche Ausbildung: Auswahl, Ausbildungspläne, Lehrwerkstatt und Prüfungsvorbereitung
  • Koordination mit Berufsschule, IHK und den Fachabteilungen (Fertigung, QS, AV, Einkauf)
  • Beurteilung, Feedbackgespräche und Übernahmeentscheidungen gemeinsam mit Kaufmännischem Leiter Georg Lindner
  • Onboarding neuer Mitarbeitender und Einweisung in Prüf- und Dokumentationsstandards
  • Erhalt und Weitergabe des Fertigungs-Know-hows (Werkstatt-Wissen sichern)
  • Definition, wie menschliche Anleitung und Hermes in der Ausbildung zusammenspielen: wo Hermes erklärt, übt und entlastet — und wo der Azubi selbst denken muss
Workshop

Welche Übungen Rainers Alltag lösen

Prüfungs- und Lernmaterial

aus verstreuten Unterlagen strukturierte Übungssätze und Wiederholungsfragen mit Hermes entwerfen — menschlich geprüft

Berichtsheft-Assistenz

Lernstände und Ausbildungsnachweise schneller sichten und Feedback vorbereiten

Wissensspeicher Lehrwerkstatt

„Wie haben wir Teil X eingerichtet, welches Werkzeug, welche Toleranz?" als abfragbares Firmengedächtnis anlegen

Onboarding-Leitfaden

Einarbeitungs-Checklisten und Erklärtexte für neue Kolleginnen und Kollegen erstellen

Eigene Agenten-Skills

eine klare Hermes-Nutzungslinie für Azubis definieren — Werkzeug zum Verstehen, nicht zum Umgehen des Lernens