Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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Kalkulator

Henrik
Sauer

Henrik Sauer kalkuliert Einzelaufträge, Kleinserien und Express-Fertigungen für Motorsport-Teile. Zwischen Zeichnungen, Materialpreisen und Maschinenzeiten erstellt er belastbare Angebotsgrundlagen für den Vertrieb.

Henrik Sauer
Alter 39
Background Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker · Weiterbildung zum Technischen Fachwirt · Arbeitsvorbereitung bei einem mittelständischen Präzisionsfertiger · Kalkulation bei Boxenwerk
Seit 2014
Direktreports 0
Team
Background

Wer ist Henrik Sauer?

Henrik Sauer begann seine Laufbahn mit einer Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Nach mehreren Jahren in der Fertigung wechselte er über eine Weiterbildung in die Arbeitsvorbereitung und Kalkulation. Seit 2014 arbeitet er bei Boxenwerk und kennt sowohl die Anforderungen der CNC-Fertigung als auch den Zeitdruck im Motorsportgeschäft. Dieses Praxiswissen hilft ihm, Zeichnungen und Fertigungsrisiken realistisch einzuschätzen.

Henrik arbeitet strukturiert, zahlenorientiert und mit einem ausgeprägten Blick für Details. Er prüft Annahmen lieber einmal mehr, bevor aus einem günstigen Angebot ein unrentabler Auftrag wird. Gleichzeitig weiß er, dass Anfragen aus dem Motorsport oft innerhalb weniger Stunden beantwortet werden müssen. Unter Zeitdruck bleibt er ruhig, erwartet aber vollständige und nachvollziehbare Informationen.

Heute erstellt Henrik Erstkalkulationen für CNC-Teile, Radmuttern, Hydraulik-Komponenten und Boxenequipment. Dabei stimmt er technische Fragen mit Murat Demir als AV-Planer ab und liefert Sven Ostermann als Vertriebsleiter die Grundlage für Angebote. HERMES soll ihn dabei unterstützen, Zeichnungsdaten, Materialbedarf und wiederkehrende Kalkulationsschritte schneller zu strukturieren. Die endgültige Bewertung von Machbarkeit, Risiko und Preis bleibt für Henrik eine fachliche Entscheidung.

„Eine belastbare Kalkulation muss schnell sein, aber jede Minute, jedes Werkzeug und jedes Risiko ehrlich abbilden.“

— Henrik Sauer, Kalkulator

Pain Points

Was Henrik nachts wach hält

01 · Zeichnungen kosten zu viel Zeit

Täglich erreichen den Vertrieb zahlreiche Anfragen mit Zeichnungen und ergänzenden Dokumenten. Henrik muss Maße, Werkstoffe, Toleranzen und Prüfanforderungen manuell erfassen. Fehlende Angaben erkennt er oft erst während der Kalkulation. Dadurch dauern selbst einfache Ersteinschätzungen länger als nötig.

02 · Materialpreise sind schnell veraltet

Für eine belastbare Kalkulation benötigt Henrik aktuelle Preise und Lieferzeiten für Rohmaterial. Die Informationen liegen jedoch in verschiedenen Angeboten, Listen und E-Mails. Bei Sonderwerkstoffen muss er Paul Wenzel als Einkäufer Rohmaterial zusätzlich einbinden. Verzögerungen im Einkauf bremsen damit auch die Angebotserstellung.

03 · Maschinenzeiten bleiben Schätzarbeit

Viele Teile werden in kleinen Stückzahlen und mit anspruchsvollen Toleranzen gefertigt. Vergleichswerte aus früheren Aufträgen sind nicht immer leicht auffindbar. Henrik stimmt deshalb Rüstzeiten, Bearbeitungsfolgen und Werkzeugbedarf regelmäßig mit Murat Demir ab. Besonders bei neuen Geometrien bleibt ein wirtschaftliches Risiko.

04 · Express-Aufträge verzerren den Arbeitstag

Kurzfristige Motorsport-Anfragen müssen häufig noch am selben Tag kalkuliert werden. Henrik berücksichtigt Wochenendarbeit, zusätzliche Prüfungen und mögliche Unterbrechungen der Maschinenplanung. Gleichzeitig warten die regulären Anfragen weiter auf Bearbeitung. Eine falsche Annahme kann bei Express-Fertigungen unmittelbar die Marge gefährden.

05 · Änderungen erzeugen doppelte Arbeit

Wenn nach der ersten Kalkulation eine geänderte Zeichnung eingeht, beginnt ein großer Teil der Prüfung erneut. Henrik muss erkennen, welche Maße, Toleranzen oder Werkstoffe tatsächlich verändert wurden. Bei Änderungsmitteilungen von Strömungswerk stimmt sich Murat Demir mit Markus Ehrlich ab, während Henrik die Auswirkungen auf Kosten und Lieferzeit bewertet. Ohne klaren Vergleich zwischen den Versionen können relevante Änderungen leicht übersehen werden.

Ziele

Was Henrik erreichen will

Erstkalkulationen für Standardteile in Minuten statt Stunden erstellen, mit sauber begründeten Einzelpositionen.

Eine einheitliche Kalkulationslogik für Rüst-, Prüf- und Express-Zuschläge etablieren, die alle im Vertrieb nutzen.

Material-, Maschinen- und Rüstdaten in einer gemeinsam nutzbaren Basis zusammenführen statt in verstreuten Dateien.

Nachkalkulation einführen, damit Kalkulation und tatsächliches Ergebnis abgeglichen werden und Schätzungen präziser werden.

Verantwortung

Was Henrik steuert

  • Angebotskalkulation für Kleinserien, Lohnfertigung und Express-Aufträge.
  • Ermittlung von Material-, Maschinen-, Rüst- und Prüfkosten je Teil und Losgröße.
  • Kalkulation der Wochenend- und Express-Zuschläge für das margenstärkste Geschäft.
  • Abstimmung mit Einkauf (Materialpreise), Arbeitsvorbereitung (Maschinenzeiten) und QS (Prüfaufwand).
  • Pflege der Kalkulationsvorlagen und Preis-Bausteine als Grundlage für belastbare Angebote.
Workshop

Welche Übungen Henriks Alltag lösen

Angebots-Assistent

Primärer Ansprechpartner für eine KI-gestützte Erstkalkulation aus Zeichnungsdaten und Materialpreisen.

Anfrage-Triage

Profitiert davon, wenn eingehende Mails nach Anfrage/Bestellung/Reklamation vorsortiert werden, bevor sie bei ihm landen.

Wissensspeicher

Will auf die Frage „Welches Material und welche Kalkulation hatten wir bei Teil X zuletzt?“ eine sofortige Antwort.

Express-Orchestrierung

Braucht für Wochenend-Aufträge eine klare Reihenfolge, wer wann informiert wird — gemeinsam mit Innendienst Anja Fromm.

Eigene Agenten-Skills

Interessiert an einem Hermes-Agenten, der Zeichnungsdaten ausliest, Kalkulationspositionen vorschlägt und ihn bei unplausiblen Preisen warnt.